Wendeschützschaltung

Eine Wendeschützschaltung wird benutzt um 2 Phasen „zu tauschen“.
Die Vertauschung zweier Phasen bewirkt beim Drehstrommotor eine Drehrichtungsumkehr.
Z.B. für die Auf- oder Abwärtsbewegung eines Hallentores.

Erklärung der Schaltung:

Eine Ansteuerung durch die SPS über Ausgang 0.0 ( Verweis ) bewirkt ein Anziehen des Schützes 11K1.
Der Öffner von 11K2 ist vorgeschaltet, ein zeitgleiches Anziehen beider Schütze ist ausgeschlossen.
Die Schützspule zieht an und schaltet die 3 Phasen auf durch.
Der Motor bekommt Spannung und dreht sich.

Die Absicherung ist über den Motorschutzschalter 11Q1 sichergestellt.
Bei Auslösung schaltet der Hilfsschließer die Steuerspannung von 24V DC nicht mehr durch.
Die SPS erkennt, das die 24V nicht mehr anliegen und schaltet Ausgang 0.0 ab.

Wichtig ist, das nicht beide Schütze gleichzeitig anziehen können um einen Kurzschluss zu vermeiden.
Eine Verriegelung ist dafür unumgänglich.




Wir unterscheiden zwischen

Hardwareverriegelung, oder Schützverriegelung:
– Ein Öffner des Schützes 11K1 unterbricht die Ansteuerung von 11K2
– Ein Öffner des Schützes 11K2 unterbricht die Ansteuerung von 11K1

Softwareverriegelung:

– In der SPS wird über die Programmierung ein Einschalten beider Ausgänge
nicht möglich gemacht.

Verriegelung im Steuerkreis:

In unserem Beispiel wird die Ansteuerung von einer SPS wahrgenommen.
Hätten wir manuelle Taster / Schalter so würde wie bei den Schützverriegelungen
ein Öffner den Stromkreis des angezogenen Schützes unterbrechen.

lastkreiswendeschuetz




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