Digitalfernsehen DVB-T

In den letzten Jahren wurde über verschiedene Übertragungswege das Digitale Fernsehen eingeführt.

Ein Empfang ist über dendvb_158 Kabelanschluss, den terrestrischen Empfang und den Empfang über Satellit bzw. Parabolspiegel möglich. Ein Flächendeckender Ausbau soll bis 2010 in der gesamten Bundesrepublik erfolgt sein.
Riesen Vorteile sind eine bessere Bildqualität, Ton in Digital und Surround für das Kinoerlebnis oder Aufnahme. Die Mobilität in Bezug auf den Empfang z.B. mit Handfernsehgeräten ist unschätzbar. Weiterhin sind Teile der Übertragungskapazitäten für Zusatzdienste wie Programmzeitschriften auf dem Bildschirm reserviert.
Auf einen analogen Programmspeicherplatz haben bis zu 10 digitale Programme Platz.
Das ist in Bezug auf die Übertragungsraten z.B. bei Satelliten ein großes Kriterium für die Anbieter, mal davon abgesehen das Zehn gesendete Programme mehr Geld bringen als Eins.

DVB-T -> Digitalfernsehen über Antenne
heißt Digital Video Broadcasting – terrestrial
heißt digitaler Video Rundfunk
In den Ballungsgebieten reicht eine Zimmerantenne für den Empfang aus, in weiter entfernten Gebieten wird eine Außen- oder eine Dachantenne benötigt. Dafür können alte Antennen wieder benutzt werden, falls diese noch auf dem Dach/ Dachboden installiert sind. Für den Empfang sollte die Antenne dann allerdings vertikal ausgerichtet sein. Bei horizontaler Montage lassen sich nur ca. 10% des Empfangs aufnehmen. Die vertikale Montage hat den Hintergrund das die „digitalen Wellen“ vertikal vom Sender abgestrahlt werden und sich nur so gescheit auf eine vertikale Empfangseinheit „legen“ können.

Für die Decodierung der Signale wird ein Receiver benötigt, welcher zwischen Antenne und Fernsehgerät geschaltet wird.
Dieses Gerät wird oft bei Abschluss eines Vertrages mitgeliefert oder kostet im Fachhandel ab 100 Euro.
Moderne Fernseher haben teilweise ein integriertes DVB-T-Empfangsteil.

DVB -C
heißt Digital Video Broadcasting – cabel
heißt digitaler Video Rundfunk per Kabel

Empfang des digitalen fernsehens über den Kabelanschluss. Zum Betrieb wird je ein Receiver pro Gerät benötigt, der evtl. einen analogen Ausgang für Videorecorder oder ähnlichem hat.

Bericht über den Kabelanschluss
DVB -S
heißt Digital Video Broadcasting -Satellite
heißt digitaler Video Rundfunk per Satellit

Empfang der digitalen Programmangebote über Parbolspiegel. (Sat-Schüssel)
Dazu ein anderer Bericht der sich dem Empfang über Satellitenspiegel beschäftigt.

Tip ! – Viele Fernseher haben einen Einschub für ein Decodierungsmodul vorbereitet!
Ich habe z.B. von der Fa. Alphacrypt das Modul classic zur Decodierung der unitymedia Signale.
( Karte UM02 aus dem Receiver )
Der Receiver und damit auch die 2.Fernbedienung !! entfällt somit.